Für Supermärkte, Discounter und Lebensmittelhandel plant und installiert Kältetechnik Richter & Scholz energieeffiziente CO₂-Verbundanlagen, Kühltheken und Tiefkühlmöbel. Mit eigenem 24/7 Notdienst sichern wir Ihre Versorgungskette.
Der Lebensmittelhandel erfordert spezialisierte Kältetechnik, die mehrere Temperaturzonen parallel verwaltet: von der Obst- und Gemüsekühlung (0–4 °C) über Molkerei- und Fleischtheken (–1 bis +2 °C) bis zu Tiefkühlzonen (–18 °C und darunter). Unsere CO₂-Verbundanlagen verbinden diese Zonen intelligent unter einem Maschinenraum – ohne die Komplexität und Wartungsanforderungen dezentraler Einzelgeräte.
Besonderheiten der modernen Supermarkt-Kältetechnik: Transkritische CO₂-Anlagen (R744) mit Kaskaden-Schaltung ermöglichen höchste Energieeffizienz und erfüllen alle aktuellen F-Gas-Regulierungen (FCKW-Verbot, Quotenregelung). Wir planen Ihre Anlage nach EN 378, nutzen moderne Wärmerückgewinnung (bis 30 % Energieeinsparung durch Wärmekopplung zur Warmwasser- und Raumheizung).
Transkritische CO₂-Anlage als vollständiger Ersatz für H-FKW-Kältemittel. Zukunftssicher und für große Kälteleistungen ausgelegt.
Planung und Montage von offenen und geschlossenen Kühltheken, Kühlregalen und Steckfertiggeräten. Energieklasse A oder besser.
Tiefkühlzelle ab –18 °C für Lagerung und Produktion. Schlüsselfertig geliefert: Isolierpaneele, Tür, Aggregat, Elektro.
Zentrale Kälteversorgung für alle Kühlstellen in einem Betrieb. Verbundanlage mit einem Maschinenraum statt vieler Einzelgeräte.
Abwärme der Kälteanlagen für Heizung oder Warmwasser nutzen. Bis zu 30 % Energieeinsparung durch intelligente Wärmekopplung.
Full-Service-Vertrag mit Notdienst-Priorität, Wartung und Prüfprotokollen.
Offene Kühltheken für Obst, Gemüse, Molkerei und Fleisch – direkt angebunden an die zentrale CO₂-Verbundanlage. Kombinierte Verdampfer-Leisten mit reduziertem Luftwiderstand, optimiert für Energieeffizienz. Montage ohne Betriebsunterbrechung möglich.
Tiefkühlmöbel (–18 °C) für Eiscreme, Gefrorenes und Convenience-Produkte. Kaskadenanlage mit separater Hochtemperatur- und Tieftemperatur-Stufe. Lärmarm durch moderne Verdichterkreisläufe und Schalldämmung. Durchsatzoptimiert für hohe Rotationen im LEH.
Transkritische CO₂-Anlage im Maschinenraum: eine zentrale Anlage versorgt alle Kühlzonen. Typische Größen 30–100 kW je nach Verkaufsfläche. Elektronische Druckregelung, Wärmeaustauscher für Defrost. Wartung konzentriert sich auf einen Standort.
Die Kältelast eines Supermarkts ist ungleich verteilt: Wärmeabgabe durch Beleuchtung, Wärmeleitung durch die Gebäudehülle, Kundenfluss. Wir beraten zur Raumluftführung und nutzen Wärmerückgewinnung, um die Heizlast zu senken und somit Betriebskosten zu optimieren.
CO₂ (R744) ist das bevorzugte Kältemittel für große Lebensmittelhandelsbetriebe – aus technischen, wirtschaftlichen und gesetzlichen Gründen. Anders als synthetische Fluorkohlenwasserstoffe (H-FKW) hat CO₂ ein Global Warming Potential (GWP) von nur 1, was es klimaneutral macht.
Die europäische F-Gas-Verordnung (EU) 2024/573 schreibt schrittweise die Reduktion von fluorierten Kältemitteln vor. Ab 2030 werden höher fluorierte H-FKW weiter reduziert und aus dem Markt genommen. CO₂-Verbundanlagen erfüllen diese Regulierung nicht nur heute, sondern auch in zehn Jahren – es ist eine Zukunftsinvestition. Zwar ist CO₂ nicht „giftig", erfordert aber erhöhte Sicherheitsmaßnahmen bei der Planung (DIN EN 378), da es bei hohen Drücken und Dichten arbeitet. Unsere Fachkräfte sind für den Umgang mit transkritischen Systemen geschult.
Die Wärmerückgewinnung ist ein weiterer großer Vorteil. Die Hochdruck-Seite einer CO₂-Anlage produziert ständig Abwärme, die Sie für Warmwasserbereitung oder Raumheizung nutzen können – ideal, wenn es im Supermarkt immer ein Duschbad für die Personaltoilette oder Heizung im Winter braucht.
CO₂ (R744) hat ein GWP von 1 – weit unter synthetischen Kältemitteln. Die F-Gas-Verordnung schreibt langfristig den Einsatz natürlicher Kältemittel vor. CO₂-Verbundanlagen sind zudem energieeffizienter und zukunftssicher.
Ja, wir betreuen Filialnetze mit Rahmenverträgen und können mehrere Standorte im Berliner Raum gleichzeitig betreuen.
Das hängt von der Ausstattung ab: typischerweise 25–35 kW für einen Discounter mit 6–8 Kühlregalen und 3–4 Tiefkühltruhen. Wir führen eine thermische Berechnung durch, um die exakte Größe zu bestimmen (Raumwärmelast, Beleuchtung, Kundenfluss). Zu kleine Anlagen arbeiten permanent unter Last; zu große verschwenden Energie.
Ja, unsere Notdienst-Teams sind 24/7 verfügbar.
Sicherheit ist eine Frage der korrekten Planung und Wartung. CO₂ ist nicht brennbar, aber druckvolles Gas. DIN EN 378 schreibt Sicherheitsventile, Druckschalter und Überdruckschutz vor. Unsere Anlagen erfüllen alle Anforderungen und werden regelmäßig geprüft.
Mindestens einmal jährlich. Wir empfehlen halbjährliche Wartungen, um Filter zu wechseln, Ölstände zu prüfen und Verschleiß frühzeitig zu erkennen.